Ich bin es leid auf die Fehlurteile dieser inkompetenten Bruderschaft des intellektuellen Schmerzes zu stoßen, wenn ich bei wikipedia nach einem Film suche. Diese olmigen Hinrichtungen wie im o.g. Fall sind Ausfluss einer verstaubten Hinterzimmer Ästhetik, meistens auf der sorgsamen Sammlung von Theodor Wiesengrunds Fußnägeln basierend.
Unerträglich ist dieser mit schwallbaderndem Vertretercharme vorgetragene Angriff auf narrative Artefakte, die eben mal nicht dem "Zweitem Atem" oder der Vergnügung am autoerotischen Passantentum marxistischer Deklamationsexerzitien folgen.
Das Lexikon ist gone!
Seine uterale Stimme einer verwesten pro bono contra malum Grundperspektive, die die Dialektik der Aufklärung, aber auch den kommunikativen Diskurs von Glucksman, respektive Metz, weder verstanden noch ansatzweise reflektiert hat - in all ihren Schwächen -, die also nur dem eigenen aufklärerischen Momentbewußtsein - und dieses denn über Jahrzehnte - verpflichtet ist; diese verstunkene Stubenreligion hat sich selbst als intellektueller Sondermüll entsorgt.
Aber, ihr werdet weiterhin vor euch hin plappern. Eine demente WG des fixierten Wahnsinns, pflegelos, haltlos, besoffen von der eigenen, selbstverliebten Wahrheit.
Trottel!
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Dienstag, 20. November 2012
Donnerstag, 15. November 2012
Roth geht – Wang Dang Doodle kommt
Nee, is nicht böse gemeint. Wenn Roth
mit über 80 verkündet, jetzt ist Schluss mit dieser
Scheissschreiberei, dann geht das völlig in Ordnung.
Ist ja auch n Knochenjob!
Und er war die letzten, ich sach' mal
50 Jahre, an der Spitze. Zusammen mit Pynchon, Burroughs, Bukowski,
DeLillo. Gaddis nicht zu vergessen!. Brunner, Dick, Delany, Bester.
Moorcock. Schmidt sowieso.
Neulich habe ich Llosa gelesen: Der
Traum des Kelten. Sehr routiniert runtergerotzt. Warum hat er das
nicht in ne Biografie gegossen? Wäre wahrscheinlich zu aufwendig
gewesen. Ökonomie, versteht ihr!
Elytis war ne gute Wahl. Auch
Alejandro. Der Rest ist nordisches Schweigen!
Jetzt macht Roth den Schirm zu.
Was lauert auf uns in seiner Schublade?
Oder ist er echt sauber, kein Blatt
mehr, nix …?!
Montag, 13. August 2012
Carlton Mellick III: Dünne Bonbonsuppe
Was soll mir denn die vorgebliche
Bonbonsäure?! N Fantaderivat für homunkile Lesergruppen, die sich
auf der Basis von: Ich les' Bubu – was liest Du? verständigen
Und ich verschwende mal wieder kostbare
Lesezeit (und Geld: so billig macht uns der Festa Verlag (1 ansonsten
sehr verdienstvolles Unternehmen), das ja nicht) mit Ultra Fuckers
und Die Kannibalen von Candyland!
Da taucht man mal versuchs- und
hoffnungsfreudig in das Gegenwartsgeschreibsel ein – und nu solche
Lapidaritäten Und was für ein Hype um Bizarro Fiction.
Habe ich doch Naked Lunch, Novaexpress,
Das Schloss, Amerika, etc. mehrfach zu mir genommen. Das war
bedeutend verstörender, als das vorliegende Sprachgemüse. Gut, es ist
immerhin klar gebaut; will sagen, CM III hat sicherlich „Supernatural
horror in literature“ rezipiert! Allein, warum ist das keinem der
Vermittler – insbesondere diesem begeisterten Herrn Endres -
aufgefallen, nämlich, dass CM III nur den Lovecraftschen Bastelbogen
benutzt hat!
Was will dieser Typ von der Welt?! Jet
Walk? Da lachen ja sogar verstorbene Count Basie Fans in ihren
Gräbern.
Dienstag, 10. April 2012
Ultra Fuckers by Mellick
Eine Empfehlung vom ansonsten geschätzten Chefredakteur der Perry Rhodan Serie. Aber was für ein dünnhäutiger Schwachsinn. Bizarro Fiction kupfert von Burroughs ab wie Foreigner von Deep Purple. Edler Einband, Lesebändchen, aber nur ca. 60 Seiten Text, angereichert um Interview mit dem albernen Stylish-Autoren. Roadmovie a la Mystery Train ohne die Wucht der intellektuellen Wüste. Sprich: den Sound von KYUSS.
Nein, aus dem Hotelzimmer schallen die leeren Wände wieder, kein Angst und Schrecken in Las Vegas, keine Magical Mystery Tour und keine Städte der Roten Nacht!
Einfach und billig, in teurer Verpackung, wie eine in Thailand imtierte Uhr mit Chnina-Automatikwerk, die vorgibt, eine Rolex zu sein.
Mellicks Schreibe bleibt hinter Groupie, hinter Moorcock, hinter Norse – Burroughs erwähnte ich schon – so gnadenlos zurück, dass man sich frägt, warum sind die Hardcoverdeckel zusammen beinah so dick wie der Tapetentext.
Und: die beschriebene, behütete Adoleszenzattitüde hat mit Neukölln gar nichts zu tun. Der Cyberpunk so grinst so.
Ein müder Abklatsch vergangener Surrealfantasien, beeinflusst vom NEWROMANCER – und leblos wie ne gebrauchte Rolle Klopapier. Bizzaro Prosa: schießt nicht den Morgen in den Rücken, sondern verbleibt als Abfall gesunkener Träume.
Zu Rygullas und Brinkmanns Zeiten war sie Speerspitze der Bewegung – bei uns. In der Fläche. Jenseits des Teich waren es Minizirkel. Armseliges Schema.
RUM DIARY. CRYING OF LOT 49! COSMOPOLIS. DEAD MAN.
Mellick, der Widerkäuer soapt.
Der MUFFDIVER war der Letzte der Neuen in DE. Und vorher waren die NACHTREFLEXE im NIE WIEDER BERLIN.
Das hier Vorliegende ist ist nichts neues.
So eine Scheiß Optik!
Mittwoch, 4. April 2012
Jeder Hass ein Grass!
Ich lasse mir doch nicht von in der intellektuellen Provinz verhafteten Politikern einen moralischen Einlauf verpassen. Diesen Scharwanzen ist sonst in keiner ihrer Auslassungen zu trauen – seit Jahren nicht – und nun geben sie mal wieder bar jeglichen Grundverständnis in der anliegenden Sache die Rapunzelmännchen und Stilzchenweiber. Bah!
Und das gilt auch für Publizisten, die ebenfalls seit Jahren, permanent kopfige Fehlgenurten erleiden und damit auch noch Geld verdienen. Wie widerlich ist das denn alles in der Summe!
Das Gedicht stößt einige Mentalpfropfen aus den vereiterten Wahrnehmungsporen – und stellt sich zugleich auf eine feste Basis, was den ewigwährenden Makel der Deutschen angeht.
Deswegen aufzuschreien über Antisemitismus ist eine musivische Verarsche, deren intellektueller Sekretfetischismus einmal mehr die Apoplexie der im Namen dieses unseres Landes bramabarssierender Schattenpolitiker nebst der minderbegabten Badesalzintelligenzija beschreibt!
Freitag, 30. März 2012
Karl May, Großschriftsteller
Meine Herren,
wir erheben uns von den Plätzen!
Jeder hat ein gefülltes Glas in der Hand?! Gut!
Auf den Geschichtentürmer!
Zum Wohl!
wir erheben uns von den Plätzen!
Jeder hat ein gefülltes Glas in der Hand?! Gut!
Auf den Geschichtentürmer!
Zum Wohl!
Freitag, 16. März 2012
Adipositas: Tote Krimis
Mindestens 400 schwellende Seiten muss so ein fiktionaler Bericht über Mord- und Totschlag, dessen Causalatum und ggf. seiner schwergewichtigen Influenzia auf die über alles geliebten gesellschaftlichen Schichtstrukturen heuer haben, um sich als halberwegs konsumerables Produkt auf dem Jahrmarkt behaupten zu können.
Hammettsche Konzentration ist hier nicht mehr gefragt. Turk Street ist out of Order.
Nein, es muss schon etwas Schwellendes, die ängstlichen Lüste des sich alltäglich und dräulich vollziehenden Daseins bis in die unterste Schleimschicht einer nichtzielgerichteten Muttergruft ausartendenden Besonderheit sein, um einen coitalen Kaufreiz auszulösen.
Begonnen hat das vor Jahren mit diesem unschwangeren Inspektor Jury und nunmehr werden seitenweise low-fat Existenzialien - ausgekocht wie jahhundertealte Kernseife - in probandinnengerechte Ampullen abgefüllt, um die Lesegier des geneigten Publikums nach den immerselben schlagerhaften Ekzemen nacherlebter Scheußlichkeiten, die ja, Gelobt sei der Name des Hernn, soweit von uns weg sich ereignen, zu erzeugen.
Wer, beim Cthullu, kauft denn diesen Schrott überhaupt noch - und wühlt sich wonnig leidend in die faltenreichen Monokausal-Zysten erzählerischen Unvermögens, nur um dann den nächsten dicken Band windbeuteligen Schmonzes um 20 EURO zu erwerben und dannn dieses widerliche Schwanger-Schamanismum erneut zu durchleben?
Ich versteh es einfach nicht! Diese Ausfertigungen emotionaler Sülze stützt natürlich tausende von Arbeitsplätzen in den Republiken; jedoch, ich frage mich, wer macht denn hier den Markt? Wer kauft denn diesen Scheiß eigentlich - und verhindert damit straff und lässig auf maximal 250 Seiten erzählte Geschichten?!
Rätselhaft.
Naja, ist mir heute nur so aufgestoßen, diese übergewichtigen, aufgeblasenen Krimis.
Ich greif mir jetzt noch mal n CHESTER HIMES.
Hammettsche Konzentration ist hier nicht mehr gefragt. Turk Street ist out of Order.
Nein, es muss schon etwas Schwellendes, die ängstlichen Lüste des sich alltäglich und dräulich vollziehenden Daseins bis in die unterste Schleimschicht einer nichtzielgerichteten Muttergruft ausartendenden Besonderheit sein, um einen coitalen Kaufreiz auszulösen.
Begonnen hat das vor Jahren mit diesem unschwangeren Inspektor Jury und nunmehr werden seitenweise low-fat Existenzialien - ausgekocht wie jahhundertealte Kernseife - in probandinnengerechte Ampullen abgefüllt, um die Lesegier des geneigten Publikums nach den immerselben schlagerhaften Ekzemen nacherlebter Scheußlichkeiten, die ja, Gelobt sei der Name des Hernn, soweit von uns weg sich ereignen, zu erzeugen.
Wer, beim Cthullu, kauft denn diesen Schrott überhaupt noch - und wühlt sich wonnig leidend in die faltenreichen Monokausal-Zysten erzählerischen Unvermögens, nur um dann den nächsten dicken Band windbeuteligen Schmonzes um 20 EURO zu erwerben und dannn dieses widerliche Schwanger-Schamanismum erneut zu durchleben?
Ich versteh es einfach nicht! Diese Ausfertigungen emotionaler Sülze stützt natürlich tausende von Arbeitsplätzen in den Republiken; jedoch, ich frage mich, wer macht denn hier den Markt? Wer kauft denn diesen Scheiß eigentlich - und verhindert damit straff und lässig auf maximal 250 Seiten erzählte Geschichten?!
Rätselhaft.
Naja, ist mir heute nur so aufgestoßen, diese übergewichtigen, aufgeblasenen Krimis.
Ich greif mir jetzt noch mal n CHESTER HIMES.
Dienstag, 24. Januar 2012
Frank Böhmert live!
Hier mal was Positives.
Der Typ ist in seiner Art ein genialer Leser, Schreiber und Blogger.
Ich kann ja auch nicht nur rumräsonieren (kann ich doch!). Aber ab und an linse ich in seinen kreativen Blog, und hole mir ne Portion Literatur- und Existenzhinweise ab. Er hat sowas Nichtschimärenhaftes an sich.
Aber, wer weiß, hinter der Maske folgt oft der Griff einer weiteren Maske.
Der Typ ist in seiner Art ein genialer Leser, Schreiber und Blogger.
Ich kann ja auch nicht nur rumräsonieren (kann ich doch!). Aber ab und an linse ich in seinen kreativen Blog, und hole mir ne Portion Literatur- und Existenzhinweise ab. Er hat sowas Nichtschimärenhaftes an sich.
Aber, wer weiß, hinter der Maske folgt oft der Griff einer weiteren Maske.
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